Dienstag, August 03, 2021
Gärtnern Nachhaltigkeit

Hochbeete richtig befüllen: so geht’s

Beste Wachstumsbedingungen für Ihr Gemüse, Schutz vor gefrässigen Nacktschnecken, eine reiche Ernte und Gärtnern ohne Rückenschmerzen – ein Hochbeet hat jede Menge Vorzüge. Um ergiebige Ernten und prachtvolle Blüten hervorzubringen, benötigt es jedoch mehr als nur Erde in einem Kasten. Im Folgenden liefern wir Ihnen nützliche Tipps zum optimalen Befüllen Ihres Hochbeetes, damit Sie erfolgreich Blumen, frische Kräuter und Gemüse aus dem eigenen Hochbeet ernten können.

Sie möchten gute Ernte mit Ihrem Hochbeet erzielen? Kein Problem. Wir zeigen Ihnen, wie’s geht und welche Regeln Sie beim Füllen beachten sollten.

Wie wird ein Hochbeet befüllt?

Ein gut angelegtes Hochbeet besteht aus verschiedenen Schichten, die allesamt für Nährstoffe und Wärme sorgen und somit zu einer fruchtvollen Ernte beitragen. Häufig kommt es jedoch vor, dass ein Hochbeet komplett von unten mit Erde aufgefüllt wird. Dies ist nicht notwendig, denn den meisten Pflanzen reicht bereits eine 30 Zentimeter Schicht aus Gartenerde aus.

Schichtaufbau in einem Hochbeet aus Edelstahl und Aluminiumpaneelen von CUBE fx.

Für die unterste Lage des Hochbeetes empfiehlt sich ein Kaninchendraht, um das Eindringen von Kleintieren wie Mäusen zu verhindern. Es folgt eine dickere Schicht aus groben Ästen und Zweigen, die dem Zwecke einer organischen Drainage dienen. Überschüssiges Gieß- und Regenwasser kann so problemlos ablaufen und Staunässe wird verhindert. Die Drainage wird in einer nächsten Schicht mit Häckselgut abgeschlossen.

Die vierte Schicht besteht aus abgestochenen Grasoden, die Sie am besten umgedreht einlegen. Es folgt eine dünne Schicht von Laub und Grünabfällen wie Rasenschnitt. Die vorletzte Schicht enthält besonders wichtige Nährstoffe für Ihre Pflanzen und hilft diesen schnell zu wachsen. Sie besteht aus Rohkompost wie Rinderdung oder Pferdemist, die allesamt einen organischem Dünger darstellen. Die natürlichen Wachstumstreiber bieten ein ausgeglichenes Verhältnis an Nährstoffen und offerieren Ihren Pflanzen – sei es Gemüse, Rosen oder Kräuter – die notwendige Menge an Kalium. Zu aller letzt folgt die Schicht aus Muttererde. Achten Sie hier besonders darauf, dass diese hochwertig, also frei von Schadstoffen und Unkrautsamen ist. Die Erdschicht sollte ca. 25 cm hoch sein.

Warum sollte man ein Hochbeet schichtweise befüllen?

Bei den abgestorbenen Pflanzenresten, die in Schichten in das Hochbeet in Form von Blättern, Ästen oder Laub gelegt werden, handelt es sich um organische Stoffe, die im Zusammenspiel mit Bodenlebewesen zu Humus umgewandelt werden. Humus versorgt Ihre Pflanzen für bis zu 5 Jahre mit natürlichen Nährstoffen und mit Wärme, welche beim Verrottungsprozess der Schichten freigesetzt wird. Diese Wärme erlaubt im Gegensatz zu klassischen Pflanzenbeeten im Boden frühere Aussaaten und ertragreichere Ernten.

Schließen Sie mit einem Hochbeet den Kreislauf und gärtnern Sie nachhaltig.

Doch was sollten Sie tun, wenn die Schichten nach und nach verrotten? Hier reicht es, wenn Sie jährlich einmal im Frühling Ihr Hochbeet mit neuer Pflanzenerde und Kompost auffüllen. Nach ca. 5 Jahren haben sich alle Schichten vollständig abgebaut, sodass Sie den Prozess des ersten Befüllens wiederholen müssen. Der Humus aus dem alten Beet eignet sich dabei hervorragend als organische Düngemittel für Ihre neues Beet! Mit einem eigenen Hochbeet im Garten schließen Sie also nicht nur den Kreislauf sondern pflanzen auch nachhaltig.

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